Über mich

Wenn wir die Geschichte unseres Lebens nicht in der Sprache der Rationalität,
sondern in der Sprache des Herzens schreiben, wird unser Leben zum lebendigen Mythos und wir selbst werden zum Helden unserer Lebensreise!

Joseph Campbell

In meinem Alltag bin ich von vielen technischen Geräten umgeben. Wie viele andere schaue auch ich täglich mehrmals auf mein Handy oder in mein E-Mail-Postfach. Diese vielen technischen Hilfsmitteln erleichtern mir das Leben und ermöglichen mir überhaupt erst das Leben, was ich in unserer hochtechnischen Gesellschaft führe.  

 

Aber die von Menschen gemachten technischen Geräte ändern nichts daran, dass ich ein Teil der Natur bin. Mir tut es immer wieder gut, mich daran zu erinnern und in den Wald zu gehen oder durch Wiesen zu streifen. Besonders  stark war diese Erfahrung, als ich 2012 zur Visionssuche in Weißrussland war. Vier Tage alleine ohne technische Ablenkung, ohne Buch und ohne Essen in diesem wunderschönen ältesten Wald Europas. Ich bin in dieser Zeit der Natur und mir näher  kommen. Die Ruhe und dass zur Ruhe kommen haben dazu beigetragen, dass ich viele Ereignisse in meinem Leben besser verstanden habe. Ich habe die heilsame Kraft der mich umgebenden  Natur in Verbindung  mit den Pflanze und Tieren an diesem Platz fahren.Daraufhin habe ich mich entschlossen, die Weiterbildung zum Visionssucheleiter bei Gerd Bauer und Silvia Koch-Weser anzufangen. Zu den kürzeren Formaten und speziellen Formaten für junge Menschen, die an der Schwelle zum Erwachsenwerden stehen, dem Walkaway, habe noch weitere Seminare beim Eschwege Institut besucht.

 

In meinem bisherigen Berufsleben als Sozialpädagoge und Erziehungswissenschaftler hat mich insbesondere immer wieder die Frage beschäftigt, wie junge Menschen dabei unterstützt werden können, ein glückliches selbstbestimmtes Leben zu führen, welche Werkzeuge sie brauchen, damit Sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen können. Ich habe bisher schon die unterschiedlichsten Angebote und Projekte für Jugendliche im Alter von 14-18 Jahren konzipiert und durchgeführt. Ich habe zum Beispiel ein Theaterstück mit Jugendlichen zum Thema selbstverletztendes Verhalten inszeniert, Suchtpräventionswochen durchgeführt und in den letzten Jahren die Entwicklung der Segensfeier, einer christlichen Alternative zur Jugendweihe mitgestaltet.

 

Als Vater von zwei Töchtern durfte ich hautnah erleben, welche Herausforderung heutzutage das Aufwachsen in unserer Gesellschaft ist. Nachdem  sich beide gegen die Firmung entschieden haben, war es mir doch wichtig, ihnen eine Alternative anzubieten. Ich hätte mir gewünscht, dass es in unserer Region ein Angebot wie den Walkaway gegeben hätte.

 

Mit fast 50 weiß ich aber auch, dass es noch viele weitere Übergänge und Übergangszeiten im eigenen Leben gibt. Einige davon habe ich schon selbst erfahren andere stehen mir noch bevor. Immer dann, wenn eine Phase endet, ist es mir wichtig, mir etwas Zeit zu nehme, um bewusst in den nächsten Schritt zu gehen. Ich habe es als hilfreich erfahren, den Beginn und das Ende einer Phase durch ein Ritual zu kennzeichnen. Nach dem Ende einer langen Beziehung hat mir ein Ritual geholfen, die Trauerphase zu beenden und mich auf den neuen Lebensabschnitt einzulassen.

Meine Partnerinnen und Partner

Dorothée Brüne 

Meine Lebensgefährtin, mit der ich auch die Leidenschaft teile, Rituale zu begleiten und Menschen bei ihrer Entwicklung zu unterstützen. 

 


Eva Foos

 

Agrar- und Pflanzenbauwissenschaftlerin (M.Sc.), Visionssucheleiterin (v.a. ausgebildet an der School of Lost Borders), wissenschaftliche Mitarbeiterin zu Umweltthemen sowie offene Kinder- und Jugendarbeit, Bildungsangebote im Freiwilligen Ökologischen Jahr. Weiterbildungen bzw. Praxiserfahrung u.a. in Council, Fooling, Waldpädagogik I und Gewaltfreier Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg.

Franziska Holze
geboren 1987, Sozial- und Religionspädagogin, Erlebnispädagogin, Visionsucheleiterin in der Tradition der School of lost Borders 
Durch die gemeinsame mehrjährige Ausbildung mit Stefan haben wir unsere Höhen und Tiefen kennengelernt. Das hat dazu beigetragen, dass wir uns sehr vertrauen und in unserer Unterschiedlichkeit ein gutes Team bilden. Mir liegt vor allem die Arbeit mit jungen Menschen am Herzen. Seit ich 16 Jahre alt bin, begleite ich Gruppen draußen in der Natur. Seit 2015 leite ich mehrmals im Jahr Walkaways und bin dankbar dafür, wie sehr mich diese Arbeit im Herzen anfüllt.