Visionssuche

"Es gibt Zeiten in deinem Leben, da ist es nötig, alles hinter dir zu lassen, Zeit, hinauszugehen und mit Gott alleine zu sein, mit der Natur, mit ihren Wesen. Und an diesem einsamen Platz ist der Held oder die Heldin, der Suchende oder Pilger alleine mit den Wesen der Natur. Und an diesem einsamen Ort geht der Mensch auf Innenschau, erhält wie ein Geschenk Antworten, Klarheit, eine Vision, die er mit zurücknimmt zu seiner Gemeinschaft, auf dass sie weiter bestehen kann und blüht und damit das Leben weitergeht."

Steven Foster, 

Die Visionssuche oder Vision Quest gibt dir Zeit,  wichtige Lebensfragen zu klären, allein in der Natur, in einer Gruppe und unter Begleitung von erfahrenen Visionssucheleitern. 

Vier Tage alleine im Wald nur mit Wasser und Schlafsack. Vier Tage tief einsinken in die Natur und in dich. Du forderst dich heraus und gibst dich ganz der Natur und deinem Sein hin. Intensiv wirst du vorher auf diese Zeit vorbereitet und mit anderen zusammen tauschst du dich danach über das Erlebte aus, um es in dein alltägliches Leben integrieren zu können. 

 

Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Menschen sich für eine Visionssuche entscheiden. Oft stehen sie an einer wichtigen Lebenswende. Ihr Leben soll oder wird sich durch innere oder äußere Einflüsse ändern. Das Ende der Schulzeit/ Kindheit, die Beendigung einer Partnerschaft oder gar der Tod eines lieben Menschen, der Eintritt ins Rentenalter oder der Auszug des Kindes. 

 

Vielleicht weißt, du dass du deine Beziehungen zu anderen Menschen verändern möchtest oder dich auf die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz begeben möchtest, all dies sind Momente, in denen Gewissheiten verloren gehen, wo das Leben auf den Kopf gestellt wird. Momente, wo etwas in deinem Leben neu geordnet wird. Nicht selten stellt sich in diesen Momenten auch die Frage: Wofür lebe ich eigentlich? Was ist mir wirklich wichtig? und Wie will ich mein Leben gestalten?

 

In diesen Übergangssituationen kann dir eine Visionssuche Kraft für die nötigen nächsten Schritte geben. 

 

In Umbruchs- und Übergangssituationen in die innere Einkehr, hinaus aus in die Natur zu gehen hat eine lange Tradition. In der Bibel gibt es viele Geschichten, die davon berichten, z.B. die, in der Jesus in die Wüste geht. Viele europäische Märchen berichten davon, dass junge Menschen in den Wald geschickt werden, bevor sie erwachsen in das Dorf zurückkommen wie z.B. bei Hänsel und Gretel oder beim Eisenhans. In vielen Kulturen gibt es bis heute feste Rituale, um Überganszeiten zu gestalten. Aber auch in vielen europäischen klösterlichen Kulturen haben Zeiten der Einkehr immer noch eine große Bedeutung.

 

Meredith Little und Steven Foster haben sich die Traditionen vieler Ethnien angeschaut und aufgrund ihrer Forschungen die School of Lost Borders gegründet und die Visionssuche in die heutige Zeit transformiert. In Europa beziehen sich die meisten Anbieter von Visionssuchen auf die Arbeit der beiden. Silvia Koch-Weser, bei der ich meine Ausbildung gemacht habe, hat bei Steven und Meredith gelernt und gehört zu den ersten, die Visionssuchen auch in Europa angeboten haben. 

3 Tage Vorbereitung

·       Klärung der Motive und Ziele

·       Teachings und praktische Übungen in der Natur

·       Unterstützende Rituale

·       Einweisung ins Fasten und in das Sicherheitssystem

·       Suche des persönlichen Platzes für die Schwellenzeit

4 Tage Kernritual

·       Vier Tage und Nächte allein

·        Fasten (mit Wasser) in der Natur

·       Ohne Handy 

Die LeiterInnen sind im nahen Basislager und sorgen für Sicherheit und Unterstützung.

3 Tage Nachbereitung

Rituelle Rückkehr und Integration der Erfahrungen in dein Alltagsleben 


Jugnedvisionsuche 

Für Menschen zwischen 18-26 Jahren 

17-28 August in Südschweden

Preis:600-680 Euro